PETERSBERGER GESPRÄCHE 2016


Unsere Vortrags- und Gesprächsreihe wird auch 2016 mit interessanten Themen und Gesprächspartnern fortgeführt. Lesen Sie hier das Jahresprogramm.

Entwicklungsstand „Johanniterzentrum AndreasGärten“

(CollegiatsWohnen am Petersberg)

Vortrag und Gespräch mit Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen.
Das dritte „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am 29. August, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt. Es referiert Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen
Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. Das verlangt auch ein Umdenken im Wohnungsbau. Eine Antwort auf die Frage nach zukünftigem Wohnen bietet das intergenerationelle und integrative Wohnen: Jung und Alt, pflegebedürftig und gesund, mit jeweils ganz unterschiedlichen Lebensbedürfnissen treffen aufeinander und können sich ergänzen.
Gerade bei der Planung des intergenerationellen und integrativen Wohnens in dem Quartier am Petersberg werden die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Generationen nach Ruhe, Bewegung, Entfaltung, Intimität und Nähe berücksichtigt. So ist ein Zusammenleben geplant, dass mit den verschiedenen Lebensphasen mitwächst und allen Altersschichten gerecht wird. “Unser erklärtes Ziel ist es, in dem Quartier am Petersberg bezahlbaren und nachhaltig bewirtschafteten Wohn- und Lebensraum für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu schaffen und dieses Wohnen sinnvoll durch weitere Einrichtungen, wie einen Kindergarten und ein Johanniterzentrum mit Dienstleistungen im medizinischen und sozialen Bereich zu ergänzen”, so Andreas Weigel, Landesvorstand Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt - Thüringen.

PETRUS und PAULUS: Das priesterliche und prophetische Element im Christentum – in Vergangenheit und Gegenwart

Das zweite „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am Peter & Pauls Tag, am 29. Juni, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt. Es referiert Prof. Dr. Michael Gabel (Erfurt/ Ichtershausen), Dekan der Katholisch Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
Der 29. Juni, der Peter & Pauls-Tag, ist für die christlichen Kirchen ein ganz besonderes Datum. Er ist der Gedenktag für das Martyrium der Erzapostel Petrus und Paulus. Dieser Tag ist ein christlicher Feiertag, welcher sich bis in das Frühchristentum der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Seit der Reformation ist es üblich geworden, die Besonderheiten der beiden Apostel bildhaft den beiden Kirchen zuzuteilen: Petrus, der „Fels“, der Wahrer der Tradition, als Bild für „das Katholische“. Paulus, der „Prediger“, der Impulsgeber des Glaubens, als Bild für „das Evangelische“. Ist diese Zuteilung sinnvoll? Hilft sie uns heute im ökumenischen Dialog? Diese Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Paulinzella. Peterskirche Erfurt. Mildenfurth

Drei ehemalige Klosterkirchen im Wandel

Das erste „Petersberger Gespräch“ 2016 findet am Sonntag, den 29. Mai 2016, 19.00 Uhr, in der Erfurter Peterskirche, statt. 
Es referiert Dr. Franz Nagel (Rudolstadt) von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.

Zwischen der Klosterruine Paulinzella, einem ehemaligen Benedektinerinnenkloster im Rottenbachtal, der Peterskirche Erfurt, ehemals Bestandteil des Benediktinerklosters St. Peter und Paul auf dem Erfurter Petersberg und dem Kloster und Schloss Mildenfurth, einem ehemaligen Prämonstratenserkloster in Wünschendorf an der Elster, gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wie sich die drei ehemaligen Klosterkirchen über die Jahrhunderte gewandelt haben, wird durch Dr. Franz Nagel von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten im ersten Petersberger Gespräch 2016 vorgestellt.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung.

Lage und Leben der Christen im Orient

Vortrag und Gespräch mit dem Germanisten und Historiker Matthias Disch

11.11.2015, 19.00 Uhr in der Landesgeschäftsstelle der Johanniter in Erfurt (Schillerstraße 27, 99096 Erfurt)

image001Seit zweitausend Jahren ist christliches Leben im Orient lebendig. Die Kirchen im Mittleren Osten - etwa im Irak, Syrien, Libanon und der Türkei zählen zu den ältesten Gemeinden des Christentums. Mit ihrem Leben an der Quelle des Christentums, ihrem reichen liturgischen Schatz, mit ihrem Bewahren des Glaubens in Jahrhunderten der Verfolgung haben sie uns vieles zu geben.
Durch die katastrophale Lage in vielen Ländern dort, bedroht von Tod und Vertreibung, sind die Christen im Orient in der letzten Zeit wieder mehr in den Fokus unserer Aufmerksamkeit gerückt. Dennoch haben die wenigsten von uns in Europa eine Vorstellung von ihrem Leben in einer überwiegend muslimisch geprägten Umwelt, ihreren Traditionen und ihrem Alltag.
Der Vortrag gibt einen einführenden Überblick zur aktuellen spezifischen Situation der Christen in den verschiedenen Ländern des Mittleren Ostens, von der Türkei und dem Iran bis nach Ägypten und Äthiopien. Im Zentrum des Vortrags steht das Leben der Christen in der Südosttürkei (TurAbdin), im Irak, Syrien und dem Libanon. Lichtbilder lassen Alltagsleben, Geschichte, Kultur und Liturgie der Christen in diesen Ländern lebendig werden. Der Libanon mit einem Anteil von fast 40% Christen in der Bevölkerung nimmt dabei einen besonderen Platz ein.
Ganz bewusst fokussiert der Vortrag dabei weniger auf Bilder der Zerstörung in dieser
zum Teil dramatischen Situation des Umbruchs, sondern auf das alltägliche und lebendige christliche Leben, welches auch in diesen Tagen pulsiert.

Der Referent Matthias Disch (
auf dem Bild zu sehen mit mit dem maronitischen Einsiedler Abouna Dario im Heiligen Tal/ Nordlibanon), Jahrgang 1959, Germanist und Historiker, Leitung von Wander- und Pilgerreisen, Fotograf und Buchautor „Ultreja! Impressionen am Jakobsweg“ (Tyrolia Verlag Innsbruck 2000), erste Reiseleitung nach Ostanatolien in 1985, hält sich seit 2005 regelmäßig im Mittleren Osten, insbesondere im Libanon auf. Ehrenamtliche Unterstützung von Projekten der ICO, Leitung von Pilger- und Wanderreisen in den Libanon, Studien zur Geschichte der Maronitischen Kirche.

Hier finden Sie weitere Bilder.

Die Bundesgartenschau 2021 in Erfurt

Ein Gespräch mit der BUGA Geschäftsführerin Kathrin Weiß
Das letzte „Petersberger Gespräch“ 2015 findet am 29. September, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt. Es spricht die Geschäftsführerin der BUGA 2021 GmbH, Kathrin Weiß.
Mit dem Titel Blumenstadt wird BUGA-Stadt lädt Erfurt 2021 unter dem Leitthema „GartenKulturStadt“ zur Bundesgartenschau ein. Was in Erfurt mit dem Waidanbau und Handel mit Waid im Mittelalter begann, zieht sich wie ein „grüner“ Faden durch die Erfurter Geschichte und brachte Erfurt den Beinamen Garten- und Blumenstadt ein.
In der Konzeption der BUGA 2021 nimmt der Erfurter Petersberg eine wichtige Rolle als innerstädtischer Anker der Bundesgartenschau ein. Hier soll bis 2021 auf 30 Hektar Ausstellungsfläche das „Schaufenster Thüringen“, mit einer Präsentation des Freistaats, der Kirchen und der BUGA-Außenstandorte entstehen. Außerdem wird der Petersberg als höchste Erhebung der Erfurter Innenstadt, sowie als alter Klosterstandort, ein Bindeglied zwischen den einzelnen BUGA-Flächen in Erfurt werden.
Weitere Gedanken, Ideen und Projekte zum Petersberg und den anderen Flächen im Kontext der BUGA 2021 wird Kathrin Weiß zum am 29.09.2015 vorstellen.

Ausstellung der Planungsbeiträge des Architektenwettbwerbs "Johanniterzentrum Andreasgärten"

Achtung Ortsänderung! Neuer Ort: Landesgeschäftsstelle der Johanniter, Schillerstraße 27, 99096 Erfurt

In der Zeit vom 28.9.2015 bis zum 09.10.2015 wird eine Ausstellung der Planungsbeiträge des Architektenwettbwerbs "Johanniterzentrum Andreasgärten" in der Landesgeschäftsstelle der Johanniter in der Schillstraße 27, 99096 Erfurt (Erdgeschoss) gezeigt. Die Ausstellung ist öffentlich und kann werktags in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden.

ACHAVA Festspiele Thüringen.

Ein jüdischer Impuls für den interreligiösen Dialog auf dem FRIEDENSGARTEN PETERSBERG

150629 ACHAVADas dritte „Petersberger Gespräch“ 2015 fand am Peter & Pauls Tag, am 29. Juni, 19.00 Uhr in der Erfurter Peterskirche statt.
Im Rahmen des Petersberger Gespräches stellten Martin Kranz, der Intendant der Festspiele und der künstlerische Leiter Prof. Dr. Jascha Nemtsov das Programm und die Beweggründe für die ACHAVA Festspiele Thüringen vor.
Das Konzept der ACHAVA Festspiele Thüringen setzt – 50 Jahre nach der Aufnahme deutsch-israelischer Beziehungen – einen grundlegend neuen Impuls: Sein Kernpunkt ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog, der ausgeht von den Gedanken in den Schriften jüdischer Propheten des Alten Testaments. Sie bilden die Grundlage der jüdischen Ethik und der europäischen Werte. Das hebräische Wort “ACHAVA” (Brüderlichkeit) ist dafür ein Schlüsselwort. Der Respekt gegenüber dem Anderen ist das Ziel.
Hier geht es zur Bildergallerie des Petersberger Gesprächs.
Lesen sie hier die Pressemitteilung.


Erfurter Andreasgärten: Grüne Oase statt Niemandsland

Am 25.03.2015 fand für das Projekt "Andreasgärten" ein ein Vor-Ort-Termin für alle Interessierten statt. Lesen Sie hier den Artikel der Thüringischen Landeszeitung vom 26.03.2015.